Archiv für Kategorie ‘Tierisch’

Nachkontrolle

Gut vor einer Woche war ich also mit meinem recht eigensinnigen Kater beim Tierarzt. Eigentlich hätte ich ihm gestern einen neuerlichen Besuch abstatten sollen – zur Nachuntersuchung. Aber gestern passte das so gar nicht in meinen Plan. Also heute.

Dafür musste ich zuvor ein wenig was präparieren, um die notwendige Probe vom Kater zu bekommen – der sollte nämlich nicht mehr mit. (Davon war der Tierarzt übrigends ganz angetan.) Dann also Probe in Sack und Pack. Es ist 10 Uhr.

Sicherhaltshalber werfe ich noch einen Blick auf die Visitenkarte des Tierarztes, ob sie heute Nachmittag auch wirklich auf haben. Haben sie nicht. War ja klar. Dann wird die Sprechstunde doch zumindest bis 12 Uhr sein. Äh… nein. Bis 11 Uhr! *argh*

Also Zähneputzen, Haare kurz durchbürsten und Zopf rein, irgendwelche Klamotten überwerfen, ohne Frühstück los und hoffen, in einer knappen Stunde durch Halbberlin zu fahren und damit pünktlich vor Sprechstundenschluss vor der Tür zu stehen…

Hat erstaunlich gut geklappt – wenn man bedenkt, dass ich auch bei der Bank Zwischenstopp machen musste. Mit 5 Euro kommt man bekanntlich beim Tierarzt nicht weit. Aber gut. Die Probe bestätigt, dass der Kater eine fette Infektion hat. Sie sagt aber auch, dass sein Körper was dagegen tut. Ist doch schon mal was…

Weihnachtsgraus

Kann es sein, dass es wieder Weihnachten wird? Es muss! Auch wenn es weder “vernünftig” kalt ist oder Schnee fällt. Wie ich auf diese verwegene Theorie komme?

Auch mein Kater scheint mir regelmäßig zu Weihnachten ein Geschenk – und vermutlich eine Freude damit – bereiten zu wollen. Vor vier Jahren hatte er Wasser in den Lungen, letztes Jahr kam der Verdacht auf, er habe einen Tumor und dieses Jahr … tja, gestern stand wieder der Tierarzt auf dem Plan. Harnsteine. Wenn sich der Verdacht erhärtet, “darf” mein Wollknäul den Rest seines Lebens Super-Sonder-Spezial-Katzenfutter spachteln!

Welch eine wunderbare Weihnachtszeit…

Seat, Fiat – Hauptsache vier Beine

Wieder eine recht deprimierende Vorlesung in PDF (Photoshop und digitale Fotografie) gestern. Die Aufgaben zu High Key- und Low Key-Bilder sowie eine neue Version zur Verschlusszeiten-Aufgabe kamen gar nicht gut an. Letztere hatte ich vor einigen Tagen schon einmal versucht zu lösen. Gut, sie waren auch nicht so umwerfend geworden, gebe ich gerne zu, aber eigentlich durchgeplant. Das scheint der Professorin jedoch weniger zu begeistern, als wenn man einfach ein, zwei geglückte Schnappschüsse präsentiert… Dass heißt für mich: Noch mal von vorn.

Mit wenig Elan ging es dann an die Vorbereitung der nächsten Aufgabe. Wir sollen uns selbst in ein vorgegebenes Bild hineinmontieren – und zwar so, dass Farbstimmung, Schatten etc auch zusammenpassen. Dafür mussten natürlich unter anderem erstmal die notwendigen Aufnahmen von mir gemacht werden.

Wenig motiviert auf dem Campus der Uni angekommen und Kamera gezückt, bekommen wir Besuch. Von Seat. Oder Fiat? Na, irgendsowas halt. Nur auf vier Beinen und stark behaart. Ein spielfreudiger 13jähriger Mischling, dem selbst jungsche Sportskanonen nichts vormachen können. So fit möchte ich im Alter auch gern mal sein…

Wegweisend

Gestern war dann also der gro�e Tag, an dem die Aufnahmen f�r meine zweite Bildergeschichte in MMP2 (Multimediaprojekt) geschossen werden sollten. Daf�r haben ich mir einen kleinen Strand im Grunewald gesucht und alle Darsteller versucht, dorthin zu lotsen. Das ist gar nicht so einfach, wenn ich selbst gar nicht mehr genau wei�, wo genau dieser spezielle Strand war…

Kurz vor dem Ziel entdecken wir dieses Schild:

Wirklich praktisch zu wissen, welche Richtung einzuschlagen ist, um das Ende seiner Reise zu erreichen. Ein bisschen fragw�rdig beginne ich die Situation zu finden, wenn dieses Schild keine zwei Meter neben dem ausgewiesenen Ziel steht…

Aber nun gut. Vielleicht wollten die Zust�ndigen einfach nur sicher gehen, dass man diesen kaum vier mal f�nf Meter gro�en Sandfleck auch als Strand erkennt. Bei dem ganzen Viehzeugs k�nnte man auch auf die Idee kommen, es handelt sich hier um von Schw�nen gepachteten Grund und Boden, den man nur zum F�tter eben jener P�chter betreten darf…

Wie zu vermuten l�sst, sind die Schw�ne also nicht freundlicherweise in Urlaub verreist. Kaum am Strand angekommen, werden wir von sicher 20 dieser Monster gro�en Viecher umringt. Und noch mehr schlechte Neuigkeiten. Das Schilf ist im Sommer derart hoch gewachsen, dass vom Strand keinerlei Sicht auf den Steg m�glich ist. Womit kurzerhand fast meine komplette Idee f�r die Bildgeschichte zu �berarbeiten war…

Armer kranker Kater

Meinem Jerry geht es nicht gut. Hat Bauchweh. Mag nix bei sich behalten. Und dann beginnt die herbstliche K�hle auch noch in die Wohnung zu ziehen. Das Heizwerk scheint noch nicht angeworfen – die Heizungen bleiben kalt. Doch bevor er j�mmerlich frieren muss, lieber doch in eine Decke eingewickelt.

So m�sste mal einer sich um mich k�mmern. Die Katzen t�ten es sicher, wenn sie k�nnten. Aber sonst scheine ich da was falsch zu machen… Wom�glich werde ich einfach zu selten krank…

Es wird Herbst …

… und damit verdammt schnell kalt. Wie ich diese vielleicht voreilige Weisheit erhascht habe? Nun. Gestern habe ich das erste mal wieder nach dem kurzen, aber hei�en Sommer einen Pullover angehabt, heute regnet es, ich hab kalte H�nde (eher nicht ungew�hnlich f�r Frauen, hab ich mir sagen lassen ;-) ), hab mir heut morgen mal wieder einen Tee gemacht und mein Kater verkr�melt sich unter die Bettdecke des noch nicht gemachten Bettes…

Als Dickkopf, der “sowieso viel besser ohne euch alle” klarkommt, bevorzugt er eigentlich eher den gem�tlichen Stuhl unter dem Esstisch oder die gerade eben verlassene Couch. Er n�tigt sich erst dann zum Bett, wenn Frauchen endlich mal in die Puschen kommen und Fr�hst�ck machen soll…

Vielleicht sollte ich anfangen, mit dem Gedanken zu spielen, ein wenig mehr f�r wohlige W�rme zu sorgen – will ich nicht bald noch ganz anderes Getier in meinem sch�nen warmen Bett finden… :shock:

Ganz schön frech!

Kaum hat das Studium begonnen, schwänze ich auch schon die ersten Kurse. Heute hätten MUR (Medien- und Urheberrecht) sowie BWL2 angestanden. Und dafür hätte ich nicht einmal zu unmenschlichen Zeit wie um 8:00 Uhr in der Uni sein müssen.

Aber statt die Schulbank zu drücken, brachte ich lieber meinen Kater mal wieder zum Tierarzt. Der – also der Tierarzt – freut sich immer unheimlich, wenn ich mit dem “Bösewicht” vorbeischau. Wobei ich “Bösewicht” noch als weit untertrieben erachte.

Soll der Kater untersucht werden, müssen zwei kräftige Mannen zupacken und ihn festhalten. Nur eine unbedachte Handlung, der Kater käme frei – und würde (zumindest von seiner Laune her) so manchen in Stücke zerfetzen. Echt was für Adrenalinjunkies! Leider bin ich gar keiner…

Um das Ganze ein wenig zu dämpfen, bekam der Kater dieses Mal zuvor ein wenig Beruhigungsmittel. Hat die selben Wirkungen wie nach einer Narkose: Alles ein wenig unsicher und vor allem: langsam! Aber obwohl… gegen die Wand lehnen beim Laufen, muss noch nicht sein…

Kurzum: Dieses Mal “reichte” es, dass nur EIN starker Mann den Kater festzuhielt. Änderte aber alles nichts an dem fürchterlichen Geschreie und Geknurre des Katers (das übrigends klingt, als würde irgendeine größere Katze geschlachtet)…

Im Endeffekt stellt es sich auch als gar nicht so eine schlechte Entscheidung heraus, nicht in die Uni gegangen zu sein. In MUR wurden zwar ein paar Fälle besprochen, in BWL erscheint jedoch weder Dozent noch Professor…

Wofür es noch Pfand gibt …

Aus Sorge um meine kleine Mieze, die ja am Montag kastriert wurde und sich am Sonntag schon alle Fäden selbst gezogen hatte, rief ich heute den Tierarzt an.

Ich: Unsere kleine Katze, die Mia, wurde doch letzten Montag kastriert und soll Donnerstag zum Fädenziehen kommen. Das tun wir gerne, nur müssen Sie dann keine Fäden mehr ziehen… Ist das schlimm? …

Er: Da ist aber Pfand drauf!

Ich: (irritiert) Wie bitte?

Er: Da ist Pfand drauf …
(ein Schmunzeln am andern Ende der Leitung)

Sollte ich also mal den Beutel meines Staubsaugers durchsuchen, habe ich heute doch erst durchgesaugt. Aber ob das für 25 Cents wirklich lohnt? …

Aber nein, solange der Schnitt von der Operation gut aussieht, muss die Kleine nicht zum Tierarzt und es ist auch nicht schlimm, dass sie ein wenig masochistisch veranlagt ist.

Vorzeitige Nachsorge

Eigentlich soll unsere kleine Mieze erst am Donnerstag noch einmal zum Tierarzt. Letzten Montag hatte sie eine kleinere OP und am Donnerstag sollen die Fäden gezogen werden. Gestern jedoch entdecke ich, dass sie das zum Teil bereits selbst erledigt hat. Und heute morgen ist auch schon der zweite und letzte Faden entsorgt. Das nenne ich mal Eigenverantwortung… Zum Tierarzt kommt sie Donnerstag trotzdem!

Leicht verhaltensgestört…

Montag 15:00:
Die jüngste Katze im Hause muss unters Messer. Der kleine Wirbelwind namens Mia, von dem ich hier bereits einmal berichtete, soll kastriert werden. Wird sie auch. Läuft alles komplett problemlos. Und absolut unspektakulär.

Montag 16:00:
Altkater Jerry sorgt für Aufregung. Er ist bisschen dumm im Kopf mit panischer Angst vor Tierärzten. Deswegen blieb er auch zu Hause. Soll sich lieber jetzt bei ihrer Rückkehr liebevoll um die Kleine kümmern. Das aber hat er wohl etwas missverstanden. Lieber knurrt er wie ein fernes Gewittergrollen und nimmt schon Reißaus, sobald die Kleine seinen Weg nur in zwei Metern Entfernung kreuzt. Und an ihrer Seite fressen? Niemals!

Aber nicht nur die Kleine mag er nicht mehr so recht. Auch uns Dosenöffner. Selbst mit den leckersten Speisen ist er nicht mehr zu locken. Läuft er doch mal nicht weg und lässt sich “streicheln”, geht er in Deckung und schreit jämmerlich, als würden wir ihn gleich abschlachten wollen.

Dienstag 14:00:
Organisation und Planung fürs nächste Semester treiben mich an den Rechner. Keine zehn Minuten später trudelt der Kater ein. Sein Lieblingsplatz in diesen Momenten: Direkt zwischen mir und Tastatur, Kopf und Vorderpfoten auf meinem linken Arm. Nicht sehr bequem – also für mich – , aber man gewöhnt sich bekanntlich an fast alles.

Heute ists etwas anders. Ich bemerke den Kater und schaue nur zu ihm. Er geht in Deckung und ist innerhalb von drei Sprüngen aus dem Zimmer. Ein klägliches Meckern dringt anschließend vom Flur zu mir.

Dienstag 20:00:
Die Familie ist in der Stube versammelt zum gemeinsamen Abendfernsehen. Mia hat schon vor Monaten die Couch vom Kater erobert und zieht uns regelmäßig durch ihr Herumklettern die Decke von den Füßen. Bis auf den blauen Fleck am Bauch (kein Bluterguss!) ist ihr von der OP nichts mehr anzusehen.

Kater Jerry gesellt sich zu uns. Bleibt aber lieber an der Zimmertür liegen und beäugt alles argwöhnisch. Lässt sich auch wieder kraulen – aber nur, wenn wir zu ihm gehen und Mia auf Entfernung bleibt. Sie darf aber jetzt schon in 50cm Entfernung an ihm vorbei, ohne dass er dazu was sagt. Unbeobachtet bleibt sie dabei jedoch nicht.

Mittwoch 11:00:
Mia wagt einen Vorstoß. Sie will wieder mit ihrem großen Onkel spielen. Der lässt sich das zwei Minuten gefallen und zieht dann wieder leine. Das Futter klaut er sich wieder aus ihrem Napf – ob sie daneben steht oder nicht, kümmert ihn nicht mehr.

Ende gut, alles gut.

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