Gestern im Kino “Star Trek” angesehen. Zwar bin ich kein Trekki, dennoch kenne ich die Serien und auch die Klassiker rund um Kirk, Spock und McCoy und Co. Warum ich den Film geschaut habe? Einen wirklichen Grund gab es nicht. Ich war einfach nur neugierig.
Im Endeffekt muss ich sagen, war der Film sehr kurzweilig, spannend und amüsant. Das liegt jedoch eher weniger an der eigentlichen Geschichte. Die ist für meinen Geschmack relativ einfallsfrei und ohne besondere Spannungselemente. Wovon der Film hauptsächlich lebt, sind die Charaktere. Und auch das im wesentlichen aus nostalgischen Gründen. Na klar, wen freut es nicht, wenn McCoy Spock auf so sympathische Weise beschimpft wie man es nur aus den Folgen der Klassik-Serie kennt? Und wie amüsant ist es zu sehen, wie sie sich alle kennenlernen und man auch dort bereits die altbekannten Marotten der einzelnen Charaktere wiederfindet. Die erhobene Augenbraue von Spock, das endlose Baggern und die Selbstverliebtheit von Kirk.
Ich muss zugeben, dass ich auch einige der Bücher aus der Star Trek-Reihe gelesen habe. Damals. Auch hier gab es natürlich unzählige Geschichten, die von den Zeiten vor der Serie erzählen. Umso schöner finde ich, dass mit dem Film kein Bruch zu diesen Geschichten hergestellt wurde. Zumindest soweit ich das beurteilen kann. Und einige Aspekte aus diesen Büchern sind auch im Film aufgegriffen worden. Auch das ist natürlich ein Pluspunkt für den Film.
Insgesamt also eine kurzweilige Geschichte, die sich jene anschauen sollten, die sich mehr für (bekannte) Charaktere interessieren und sich weniger analytisch in eine Geschichte vertiefen.